TC Offroad Trekking

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Toni
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TC Offroad Trekking

Beitrag von Toni »

Erfahrungsbericht mit der Firma TC Offroad Tracking – große Alpenüberquerung

Nach einer telefonischen Anfrage beim Tourverantwortlichen vor Ort nach einem abstellsicheren Platz für meinen Kastenwagen mit Autotransportanhänger (ich war nicht mit dem Jeep auf eigener Achse angereist) wurde mir dies sofort verweigert, da es angeblich keine Möglichkeit dafür gäbe. Daraufhin bot mir eine Firma in der Nähe nach einem weiteren Telefonat einen entsprechenden Platz an. Ich entschied mich letztlich jedoch am Zielort der Tour für einen großzügigen und aus meiner Sicht geeigneten Stellplatz.

Auf meine Frage nach der Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge teilte mir der Tourleiter mit, dass insgesamt 12 Fahrzeuge dabei seien. Auf meine Nachfrage, ob es deshalb zwei Gruppen geben würde, bekam ich lediglich die Antwort: „Das passt schon so!“ Rückblickend hätte ich an dieser Stelle bereits hellhörig werden sollen.

Die Tour startete am Montag dann tatsächlich völlig überlaufen. Motorräder, unzählige andere organisierte Touren mit Geländewagen, Quads und Mountainbikes waren unterwegs. Die gesamte Strecke war derart überfüllt, dass sie eher an die Bilder von Menschenmassen am Mount Everest als an eine entspannte und gut organisierte Offroad-Tour erinnerte. Von dem erhofften besonderen Fahrerlebnis blieb dadurch leider nicht viel übrig.

Nach einer Teilabfahrt löste bzw. brach eine Schraube am Pandastab meines Jeeps (EZ 2025, 12.000 km, höhergelegtes Fahrwerk). Daraufhin stellte ich das Fahrzeug an einer geeigneten Stelle ab und setzte gemeinsam mit dem Tourleiter in dessen Fahrzeug die Fahrt in den Ort fort.

In einer ansässigen Werkstatt konnte ich sofort eine passende Schraube samt Mutter finden – sogar kostenlos. Diese baute ich anschließend selbst vor Ort wieder ein.

Für mich war die Angelegenheit damit erledigt. Ich ging davon aus, dass wir die Tour wie geplant fortsetzen könnten.

Umso größer war meine Überraschung und letztlich auch meine Enttäuschung, als mir der Tourleiter nach meiner Rückkehr in die Unterkunft mitteilte, dass er erhebliche Sicherheitsbedenken hinsichtlich meiner weiteren Teilnahme habe. Er befürchtete, dass mein Fahrzeug in höheren Lagen möglicherweise nicht geborgen werden könne und dadurch auch andere Teilnehmer gefährdet bzw. beeinträchtigt werden könnten.

Er erklärte mir, das Risiko meiner weiteren Teilnahme sei ihm zu hoch, und legte mir letztlich nahe, die gesamte Tour hiermit zu beenden.

Diese Entscheidung hat mich ehrlich gesagt sehr enttäuscht und auch ratlos zurückgelassen. Insbesondere deshalb, weil ich unmittelbar zuvor eigenständig eine passende Reparaturmöglichkeit gefunden und das Problem behoben hatte. Statt gemeinsam nach einer vernünftigen und professionellen Lösung zu suchen, wurde die Tour für mich kurzerhand beendet.

Dabei stellte sich mir zwangsläufig auch eine grundsätzliche Frage: Wie soll bei einer solchen geführten Offroad-Tour eigentlich die Bergung eines defekten Fahrzeugs in einer tatsächlichen Notsituation vonstattengehen?

Wenn bereits bei einer vergleichsweise kleinen technischen Beanstandung die Begründung lautet, dass das Fahrzeug in höheren Lagen möglicherweise nicht geborgen werden könne, frage ich mich, welche Möglichkeiten der Veranstalter im Ernstfall überhaupt vorsieht.

Ich buche eine derart kostenintensive, geführte Tour doch gerade deshalb, weil ich davon ausgehe, dass ich mich im Falle eines Problems nicht irgendwo in den Bergen selbst überlassen bin. Ich erwarte von einem professionellen Veranstalter, dass für entsprechende Situationen ein funktionierendes Bergungs- und Sicherheitskonzept vorhanden ist und dass im Ernstfall gemeinsam mit dem Teilnehmer nach einer Lösung gesucht wird.

Andernfalls stellt sich für mich die Frage, welchen konkreten Mehrwert die „geführte“ Tour in einer solchen Situation überhaupt bietet. Ich zahle viel Geld für eine organisierte und geführte Tour, um dann bei einem technischen Problem letztlich doch auf mich allein gestellt zu sein. Genau dieser Gedanke hat mich im Nachhinein besonders beschäftigt und enttäuscht.

Gerade von einem Tourveranstalter mit angeblich 20 Jahren Erfahrung hätte ich hier deutlich mehr Professionalität und Unterstützung erwartet. Von anderen Touren kenne ich es, dass der Guide bzw. die verantwortlichen Organisatoren in einem solchen Fall zumindest eine Werkstatt in der Nähe kennen und gemeinsam mit dem Teilnehmer versuchen, das Fahrzeug auf einer Hebebühne fachgerecht überprüfen zu lassen.

Genau diese Möglichkeit wurde vom Tourleiter jedoch überhaupt nicht in Betracht gezogen.

Stattdessen wurde auf Grundlage einer einzelnen defekten bzw. gelösten Schraube entschieden, dass mein Fahrzeug angeblich ein zu großes Risiko darstelle. Für mich war das in dieser Form nicht nachvollziehbar – und vor allem enttäuschend, weil ich von einer organisierten Offroad-Tour etwas anderes erwartet hatte.

Damit war die Tour für mich und mein Fahrzeug bereits nach dem ersten Tag beendet.

Eine spätere Überprüfung des Jeeps in einer Werkstatt zu Hause ergab keine weiteren Mängel. Selbst die in Italien ersetzte Schraube hätte nach Aussage der Werkstatt problemlos weiterverwendet werden können.

Was mich an der gesamten Situation besonders ärgert, ist daher weniger der technische Zwischenfall selbst, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen wurde. Ein kleiner technischer Defekt kann bei einer solchen Tour natürlich vorkommen. Entscheidend ist für mich jedoch, wie ein professioneller Veranstalter anschließend damit umgeht. Hier hätte ich mir eine sachliche Überprüfung, Unterstützung und eine gemeinsame Lösung gewünscht – und nicht den faktischen Ausschluss von der weiteren Tour.

Unterm Strich bleibt bei mir deshalb vor allem eine große Enttäuschung über die Organisation und den Umgang mit der Situation zurück. Von einem Veranstalter einer solchen Tour hätte ich deutlich mehr Professionalität, Kommunikation, Lösungsorientierung und vor allem ein nachvollziehbares Sicherheits- und Bergungskonzept erwartet.

Aus diesen Gründen kann ich TC Offroad Tracking leider nicht empfehlen.
nilfix
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Re: TC Offroad Trekking

Beitrag von nilfix »

Freunde wurde bei sintflutartigen Regen nicht geholfen. Der Tonleiter legte sich in sein Auto und schlief auf die Frage, ob es irgendwo die Möglichkeit für Toiletten zeigte er hinter den nächsten Stein. So kann man auch ermöglichen, dass alle Pisten geschlossen werden. TC No!
GC WK II 3,6 leider zerstört :|
JLU Rubicon 2,2 mit Open Sky, AEV RX mit Warn 12s, Eibach Federn mit Falcon Dämpfern :oops:
Cherokee Trailhawk, US tow hooks, mopar rock rails, AT‘s, CB und ein wenig Licht 8-)
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